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Asymmetrische Phospha-Michael-Additionen an Nitroalkene und Knoevenagel-Akzeptoren

40,40€ inkl. MwSt.

    Autor: Tedeschi, Livio
    ISBN: 978-3-86073-951-8
    Auflage: 1
    Seiten: 232
    Einband: Paperback
    Reihe: ABC
    Band: 34

Zum Inhalt

Einleitung Die Suche nach dem Stein der Weisen beschäftigte die Menschen des Mittelalters und der frühen Neuzeit. Da man seinerzeit glaubte, dass man Stoffe nahezu beliebig ineinander umwandeln könnte, lag die Vermutung nahe, man könne aus wertlosen Substanzen und billigen Metallen Gold machen. Diese Versuche beschäftigen ganze Alchimistengenerationen. Zwar gelang keinem trotz größter Anstrengung die Goldherstellung, aber grundlegende chemische Erkenntnisse wurden dennoch gewonnen. So entdeckte beispielsweise der berühmte Alchimist Kunckel bei seinen Versuchen, Gold zu machen, einen Herstellungsweg für Porzellan, das fortan auch weißes Gold genannt wurde.

Derartige Versuche ließen den Deutschen Henning Brandt um 1669 den Stein des Lichts entdecken: Phosphor. Brandt war damals in argen Geldnötenund es wäre eine wesentliche Erleichterung seiner Lage gewesen, wenn er die Formel für Gold gefunden hätte. Warum er dafür aber verfaulten menschlichen Urin destillierte und eindampfte, lässt sich oberflächlich betrachtet vielleicht nur mit seinen Finanznöten begründen. Seine Wahl lag aber eher in der Tatsache begründet, dass menschliche Ausscheidungen eine zentrale Rolle in der mittelalterlichen Gedankenwelt der Alchimie spielten. Ziel der Übung war, eine Ausgangssubstanz für die Herstellung eines Steins der Weisen zu machen, aus dessen Verbindung mit einem Metall dann das wertvolle Gold entstehen sollte. Jedenfalls beobachtete er in seiner Versuchsapparatur einen weißen Dampf, der sich zu einer grünlich leuchtenden Masse verdickte. Noch erstaunlicher für ihn war, dass der Stoff ohne erkennbaren Grund zu brennen begann und noch unter Wasser weiterglimmte!...

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