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Rhodium-katalysierte, asymmetrische Synthese: Ligandendesign und Methodik

40,40€ inkl. MwSt.

    Autor: Stemmler, René
    ISBN: 978-3-86130-561-3
    Auflage: 1
    Seiten: 220
    Einband: Paperback
    Reihe: ABC
    Band: 79

Zum Inhalt

Katalysatoren spielen eine zentrale Rolle sowohl in der Chemie als auch in unzähligen biochemischen Prozessen. Das Verständnis über die „katalytische Kraft“ begann jedoch erst mit der Einführung dieses Begriffs durch JÖNS JACOB BERZELIUS 1835: „Ich werde sie daher, um mich einer in der Chemie wohlbekannten Ableitung zu bedienen, die katalytische Kraft der Körper, und die Zersetzung durch dieselbe Katalyse nennen, gleichwie wir mit dem Wort Analyse die Trennung der Bestandtheile der Körper, vermöge der gewöhnlichen chemischen Verwandtschaft, verstehen.“ Allerdings verleitete die Mehrdeutigkeit dieses Kraftbegriffs zu Mißinterpretation und Widerspruch.

So verlieh auch JUSTUS LIEBIG in einem Brief an FRIEDRICH WÖHLER seinem Mißmut über diese Definition Ausdruck: „Weißt du denn nicht, daß die Esel, welche in Deutschland Bücher schreiben, seine katalytische Kraft ohne zu prüfen, annehmen und unsern Kindern in den Kopf setzen werden...? Gibst du nicht zu, daß die ganze Idee von der katalytischen Kraft falsch ist?“ Obwohl im Zuge der Industrialisierung im Laufe des 19. Jahrhunderts katalytische Prozesse zunehmend an Bedeutung gewannen, wurde erst 1894 von WILHELM OSTWALD die bis heute akzeptierte Definition der Katalyse veröffentlicht, die er anläßlich der 73. Versammlung der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte am 26. September 1901 präsentierte...

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