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Extrusion physikalisch geschäumter Profile aus Siliconkautschuk

39,50€ inkl. MwSt.

    Autor: Sitz, Sarah
    ISBN: 978-3-95886-054-4
    Auflage: 1
    Seiten: 194
    Einband: Paperback
    Reihe: IKV
    Band: 260

Zum Inhalt

Zur Herstellung von geschäumten Halbzeugen aus Siliconkautschuk werdennahezu ausschließlich chemische Treibmittel eingesetzt. Ein Alternative stellenphysikalische Treibmittel dar. Sie sind kostengünstig, besitzen verfahrenstechnischeVorteile, sind anders als chemische Treibmittel toxikologisch unbedenklich undhinterlassen keine Zersetzungsprodukte im geschäumten Profil.Das Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines Verfahrens zur wirtschaftlichenHerstellung von geschäumten Extrudaten aus hochtemperaturvernetzendem Festsiliconkautschuk unter Verwendung der physikalischen Treibmittel Stickstoff undKohlendioxid. Neben den gasförmigen Treibmitteln Stickstoff und Kohlendioxid kann auch durch Zugabe von Kohlendioxid in fester Form ein physikalischerSchäumprozess realisiert werden.Hierzu wird die Anlagentechnik der Extrusionsanlage an die besonderen Gegebenheitenvon Material und Prozess angepasst. In umfassenden Untersuchungen werdenanlagentechnische und materialseitige Einflussparameter auf den Schäumprozessbetrachtet. Als wesentliche Einflussgrößen seitens der Prozessparameter könnender Werkzeugdruck und der Treibmittelanteil identifiziert werden. Anlagenseitigmuss zur Einarbeitung des Treibmittels ein Mindestdruck vorliegen, ebenso ist eineausreichende Mischstrecke ist wichtig für die Qualität der geschäumten Profile.Untersuchungen der materialseitigen Einflussparameter zeigen, dass die Wahl desFestsiliconkautschuks eine große Rolle spielt. Die Viskosität des Siliconkautschuksbeeinflusst den Verarbeitungsprozess und auch die Qualität der Zellstrukturen undProfiloberflächen. Der ergänzende Einsatz von Nukleierungsmitteln wie Calciumcarbonatund Talkum führt zur Bildung von besonders feinzelligen Strukturen,dabei spielt die Menge des Nukleierungsmittels eine wesentliche Rolle. Auch daseingesetzte Vernetzungssystem beeinflusst die Eigenschaften des geschäumten Profils.Für den untersuchten Schäumprozess können sowohl peroxidische, als auchplatinkatalysierte als thermisch initiierte Systeme, aber auch durch UV-Strahlunginitiierte Vernetzungssysteme verwendet werden. Die Vernetzung muss jedoch mitdem Prozess der Schaumbildung abgestimmt werden.Zur Herstellung von geschäumten Halbzeugen aus Siliconkautschuk werden nahezu ausschließlich chemische Treibmittel eingesetzt. Ein Alternative stellen physikalische Treibmittel dar. Sie sind kostengünstig, besitzen verfahrenstechnische Vorteile, sind anders als chemische Treibmittel toxikologisch unbedenklich und hinterlassen keine Zersetzungsprodukte im geschäumten Profil. Das Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines Verfahrens zur wirtschaftlichen Herstellung von geschäumten Extrudaten aus hochtemperaturvernetzendem Festsiliconkautschuk unter Verwendung der physikalischen Treibmittel Stickstoff und Kohlendioxid. Neben den gasförmigen Treibmitteln Stickstoff und Kohlendioxid kann auch durch Zugabe von Kohlendioxid in fester Form ein physikalischer Schäumprozess realisiert werden. Hierzu wird die Anlagentechnik der Extrusionsanlage an die besonderen Gegebenheiten von Material und Prozess angepasst. In umfassenden Untersuchungen werden anlagentechnische und materialseitige Einflussparameter auf den Schäumprozess betrachtet. Als wesentliche Einflussgrößen seitens der Prozessparameter können der Werkzeugdruck und der Treibmittelanteil identifiziert werden. Anlagenseitig muss zur Einarbeitung des Treibmittels ein Mindestdruck vorliegen, ebenso ist eine ausreichende Mischstrecke ist wichtig für die Qualität der geschäumten Profile. Untersuchungen der materialseitigen Einflussparameter zeigen, dass die Wahl des Festsiliconkautschuks eine große Rolle spielt. Die Viskosität des Siliconkautschuks beeinflusst den Verarbeitungsprozess und auch die Qualität der Zellstrukturen und Profiloberflächen. Der ergänzende Einsatz von Nukleierungsmitteln wie Calciumcarbonat und Talkum führt zur Bildung von besonders feinzelligen Strukturen, dabei spielt die Menge des Nukleierungsmittels eine wesentliche Rolle. Auch das eingesetzte Vernetzungssystem beeinflusst die Eigenschaften des geschäumten Profils. Für den untersuchten Schäumprozess können sowohl peroxidische, als auch platinkatalysierte als thermisch initiierte Systeme, aber auch durch UV-Strahlung initiierte Vernetzungssysteme verwendet werden. Die Vernetzung muss jedoch mit dem Prozess der Schaumbildung abgestimmt werden.

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