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Asymmetrische Synthese α,β-disubstituierter β-Aminoketone via silylkontrollierte Mannich-Reaktionen

40,40€ inkl. MwSt.

    Autor: Oberbörsch, Stefan
    ISBN: 978-3-86073-959-4
    Auflage: 1
    Seiten: 248
    Einband: Paperback
    Reihe: ABC
    Band: 42

Zum Inhalt

Der Begriff Chiralität leitet sich vom griechischen Wort χειρ (Hand) ab. Die Betrachtung der rechten und der linken Hand zeigt eindrucksvoll, dass diese nicht zur Deckung gebracht werden können, sondern sich wie Bild und Spiegelbild zueinander verhalten. Objekte die nicht mit ihren Spiegelbildern zur Deckung zu bringen sind, bezeichnet man als chiral.1 Die spiegelbildlichen Objekte verhalten sich enantiomorph zueinander und werden selbst als Enantiomere bezeichnet. Das Fehlen von Drehspiegelachsen Sn bei einem Gegenstand ist die hinreichende und notwendige Bedingung für das Auftreten von Chiralität. In einer achiralen Umgebung besitzen Enantiomere identische chemische Eigenschaften.

In ihren physikalischen Eigenschaften unterscheiden sie sich ausschließlich darin, dass sie die Ebene von linear polarisiertem Licht um denselben Betrag aber in unterschiedliche Richtungen drehen. Erst in einer homochiralen Umgebung werden beide Enantiomere durch ihre diastereoselektiven Wechselwirkungen identifizierbar und differenzierbar. Das bedeutet für die Betrachtung der Hände als enantiomorphe Objekte und Handschuhe als chirale Umgebung, dass die rechte Hand zwar in einen rechten nicht aber in den linken Handschuh passt...

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