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Neue Alkyl- und Hydrido-Komplexe des Yttriums

40,40€ inkl. MwSt.

    Autor: Voth, Peter
    ISBN: 978-3-86073-999-0
    Auflage: 1.
    Seiten: 170
    Einband: Paperback
    Reihe: ABC
    Band: 54

Zum Inhalt

Die Organometallchemie der Seltenerdmetalle hat sich in den letzten Jahren schnell entwickelt. Definierte Seltenerdmetall-Alkyl- und Hydrido-Komplexe werden in der homogenen Katalyse von Polymerisationen angewendet. Sie zeigen oft eine höhere und andersartige katalytische Aktivität als vergleichbare Übergangsmetall-Komplexe. Die Insertion von Monomeren in eine Metall-Kohlenstoff- oder Hydrid-Bindung ist der erste Schritt in der Polymerisation, was das Interesse an Alkyl- und Hydrido-Komplexen erklärt. Unter dem Begriff Seltenerdmetall werden die Elemente der Gruppe 3 (Sc, Y, La) und der Lanthanoide (Ce-Lu) aufgrund ihrer ähnlichen chemischen Eigenschaften zusammengefasst.

Die wichtigste Oxidationsstufe ist +III, die bis auf wenige Ausnahmen (Ce(IV), Sm(II), Tb(IV), Tm(II), Yb(II)) auch die einzige in der Organometallchemie ist. Reaktionen wie oxidative Addition und reduktive Eliminierung sind nicht möglich. Die Seltenerdmetalle haben einen großen Ionenradius (0.87-1.16 Å; Ln3+, Koordinationszahl 8), der in Abhängigkeit vom verwendeten Metall abgestuft werden kann (Kontrolle der Komplex- Geometrie und Anzahl der freien Koordinationsstellen). Sie haben eine große Elektrophilie und bilden gerne Verbindungen mit höheren Koordinationszahlen. Die f-Orbitale der Lanthanoide gehen wegen ihrer geringen radialen Ausdehnung keine Wechselwirkung mit den Liganden ein...

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