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Lastverhalten und Lebensdauer von Außensternfreiläufen im Vergleich mit anderen Bauformen

40,40€ inkl. MwSt.

    Autor: Daners, Raimund Ulrich Dominikus
    ISBN: 978-3-86130-129-5
    Auflage: 1
    Seiten: 158
    Einband: Paperback
    Reihe: IME

Zum Inhalt

Einleitung

Die Lebensdauer wälzbeanspruchter Bauteile im Maschinenbau vorherzusagen, ist auf dem Gebiet der Freiläufe, vor allem jedoch auf dem Gebiet der Wälzlager und Verzahnungen, seit vielen Jahren ein Forschunggebiet, auf dem bereits große Fortschritte erzielt worden sind. Im Gegensatz zur klassischen Festigkeitsberechnung, wie sie z. B. für Wellen in [DIN 743] genormt ist, genügt es hier nicht, aus Belastungsgrößen und Bauteilgeometrie Spannungen zu berechnen, diese mit Hilfe einer Anstrengungshypothese in eine Vergleichsspannung zu überführen und diese wiederum mit einer zulässigen Werkstofffestigkeit unter Berücksichtigung von Kerbwirkungseinfluss etc. zu vergleichen. Der Wälzkontakt stellt vielmehr einen komplexen Beanspruchungszustand dar, in dem konstruktive Parameter ebenso wie Belastungsgrößen und tribologische Randbedingungen einen Einfluss auf den Schadensmechanismus und letztlich auf die Lebensdauer des Bauteils haben. Im Bereich der Wälzlager wurden im Laufe der Zeit verschiedene Lebensdauermodelle gebildet und in umfangreichen experimentellen Untersuchungen überprüft. Hier hat sich das Modell nach LUNDBERG-PALMGREN weit gehend durchgesetzt, in dem die maximale Wechselschubspannung unter der Werkstoffoberfläche als Ähnlichkeitskenngröße verwendet wird. Die erweiterte Lebensdauerberechnung für Wälzlager ist in [DIN ISO 281] genormt. Sie basiert auf der Ermüdungstheorie von [Ioa86]. Hierin wird für Wälzlager bei einer Beanspruchung von <2500 N/mm2 Dauerfestigkeit angenommen. Versuche an Klemmrollenfreiläufen konnten dies bestätigen...

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