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Baubetriebliche Betrachtungen zur Ausgewogenheit zwischen dem Anordnungsrecht des Auftraggebers und den Vergütungsregelungen beim VOB-Vertrag

40,40€ inkl. MwSt.

    Autor: Kattenbusch, Markus
    ISBN: 978-3-86073-783-5
    Auflage: 1
    Seiten: 168
    Einband: Paperback
    Reihe: MBBF
    Band: 17

Zum Inhalt

Einleitung Bauverträge sind in Deutschland in der Regel Werkverträge auf der Basis des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Da das im BGB hierfür vorgesehene Werkvertragsrecht aber nicht speziell für die besonderen Anforderungen des Baugeschehens konzipiert wurde, sondern allgemein für alle Werkleistungen gilt, wird im Bauwesen sehr häufig die Verdingungsordnung für Bauleistungen, Teil B (VOB/B) als Vertragsbestandteil vereinbart. Diese VOB/B beinhaltet speziell auf die Bedürfnisse des Bauwesens abgestimmte Vertragsbedingungen und soll für einen Interessenausgleich zwischen den Vertragspartnern sorgen. Kommt es schließlich zu einem Bauvertrag unter Einschluss der VOB/B, so ergeben sich für den Auftraggeber einseitige Anordnungsrechte, die in die Ausführungsplanungen des Bauunternehmens erheblich eingreifen können. Das Bauunternehmen ist jedoch in aller Regel im Rahmen seiner Kernkompetenz verpflichtet, diesen Anordnungen Folge zu leisten. Dies bedeutet, dass ein Bauunternehmen in der Abwicklung eines Bauauftrags u.U. permanent auf sich ändernde Rahmenbedingungen reagieren muss. Bei einem VOB-Vertrag steht zwar dem Anordnungsrecht des Auftraggebers (AG) auf der einen Seite auch ein Vergütungsanspruch des Bauunternehmens auf der anderen Seite gegenüber, jedoch muss hierbei berücksichtigt werden, dass bei der Berechnung dieser Vergütung größtenteils auf die Grundlagen der Angebotskalkulation zurückgegriffen werden muss...

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