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Asymmetrische Synthese von Sordidin, 7-epi-Sordidin und von Polyoleinheiten mit quartären Stereozentren

40,40€ inkl. MwSt.

    Autor: Breuer, Irene
    ISBN: 978-3-86130-548-4
    Auflage: 1
    Seiten: 250
    Einband: Paperback
    Reihe: ABC
    Band: 64

Zum Inhalt

Bei Insekten ist der Geruchssinn in besonderer Weise ausgeprägt und maßgebend für die Gesamtheit ihrer Verhaltensmuster. Gerüche beeinflussen die Auswahl von Futterpflanzen, ihre Beutesuche und ihr Balzverhalten. Auch der Ort der Eiablage, die Verteidigung und der Angriff sowie die Organisation von komplexem sozialem Verhalten werden vom Geruchssinn gesteuert. Pheromone, die zu den aktivsten biologischen Wirkstoffen zählen und insbesondere bei Insekten eine große Rolle spielen, lösen diese Verhaltensmuster aus. Sie dienen der Kommunikation zwischen Individuen derselben Art und sind deshalb meist sehr flüchtige Substanzen, was bei der Isolierung oder synthetischen Untersuchung zu bedenken ist.

Der Begriff Pheromon stammt aus dem Griechischen von pherein (= abgeben) und hormon (= aufregen). Pheromone gehören als intraspezifische Botenstoffe neben den interspezifischen Allelochemicals zur Gruppe der chemischen Botenstoffe (Semiochemicals). Bezüglich der Pheromone unterscheidet man zwischen den so genannten Releasern, die ein bestimmtes Verhalten auslösen (z. B. Paarungsbereitschaft oder Abwehrverhalten) und den Primern, die eine physiologische Entwicklung hervorrufen (z. B die Unterdrückung der Entwicklung von Ovarien bei den Arbeiterinnen der Bienen im Falle der (E)-9-Oxo-2-decensäure)...

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