Druckerei und Verlag Mainz - Aachen

20 Jahre Theater DAS DA

14,90€ inkl. MwSt.

    Autor: Das Da Theater Aachen
    ISBN: 978-3-8107-0024-7
    Auflage: 1
    Seiten: 170
    Einband: Paperback

Zum Inhalt

Wer hätte das gedacht? Aus der kleinen beschaulichen Theater-AG des Geschwister-Scholl-Gymnasiums ist das drittgrößte professionelle Theater Aachens geworden. Als wir 1987 voller Enthusiasmus unser Theater gründeten, hatten wir viele verrückte Ideen und Visionen. Aber dass wir einmal eine Chronik zum 20-jährigen Bestehen veröffentlichen würden, daran haben wir auch in unseren kühnsten Träumen nicht gedacht. Vielleicht ist die Verwirklichung eines solchen Traums auch nur möglich, wenn man den Weg nicht kennt. Hätten wir wirklich angefangen, wenn wir gewusst hätten, was uns erwartet? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht... Und da man den Weg nicht kennt, geht man Schritt für Schritt. Macht manchen Umweg, schaut nach rechts und links und sucht sich seinen eigenen Pfad. Der war oftmals steinig, aber er war immer unser eigener. Das war uns wichtig. Wir haben eine ganze Menge von anderen gelernt, haben von vielen Menschen eine Unterstützung erfahren, die wir oft sofort, manchmal erst später richtig einschätzen konnten. Aber was uns vor allem vorangetrieben hat, war unsere Neugier: die Neugier auf Räume, die sich nicht immer auf den ersten Blick als Bühnenräume anboten, die Neugier auf literarische Stoffe und Inhalte, die eigentlich nicht für die Bühne gedacht waren, die Neugier auf Autoren, die uns und unsere Zuschauer herausgefordert haben und ins besondere die Neugier auf Menschen. Menschen, die unser Theater bereicher haben: auf der Bühne, in der künstlerischer Leitung, in der Verwaltung, in der Technik, in den Werkstätten, im Service... Und die Neugier auf die Menschen, die in Aachen und der Euregio wohnen und leben. Ob jung oder alt, ob steinreich oder mit schmalem Geldbeutel, ob Professoren oder Analphabeten, wir wollten und wollen ein Theater für alle machen. Das heißt nicht, dass wir es allen recht machen wollen. Dass wir die Stücke nach dem vermeintlichen Geschmack der Zuschauer aussuchen, dass wir uns anbiedern und bequem sind. Aber bei allem, was wir tun, haben wir unser Publikum im Blick, suchen wir den Punkt, an dem wir uns treffen und gemeinsam losziehen können. Denn auch wenn Theater manchmal weh tun muss und einen neuen, unbekanntei Weg sucht, ohne die Menschen, die es sich anschauen möchten, macht Theater keinen Sinn, wird Theater zum Selbstzweck, den es nicht hat, nicht haben darf. Was wird in 20 Jahren sein? Wir wissen es nicht. Und das ist vielleicht auch gut so. Verrückte Ideen, Visionen und Träume habei wir noch immer. Wir werden also weiter unseren Weg gehen, nach rechts und links schauen, weiter lernen und dann sehen wohin uns dieser Weg führt. Wir sind neugierig auf das, was kommt...

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